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Haus Assen
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ORDENSHAUS

Alles zur größeren Ehre Gottes

SJM in sieben Punkten!

I.

Spiritualität nach dem Ideal des hl. Ignatius von Loyola

II.

Gelebte Weihe an die beiden heiligsten Herzen Jesu und Mariens

III.

Treue zum Papst als dem Stellvertreter Christi auf Erden

IV.

Großmütiger apostolischer Einsatz für das Heil der Seelen

V.

Liebe zur römischen Liturgie in der forma ordinaria und extraordinaria

VI.

Jugendarbeit, mit Schwerpunkt auf der Methode des Pfadfindertums

VII.

Einfachheit im persönlichen Lebensstil

Kommunität

P. Roland Schindele SJM
Rektor
+49 2527 91999 1
P. Stefan Skalitzky SJM
Leiter Geistliches Zentrum
+0049 2527 91999 5
P. Martin Linner SJM
Seelsorger

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Was ist die Summe aus 3 und 8?
GESCHICHTE

Wie aus einem Adelswohnsitz eine Ordensniederlassung wurde

Seit fast 25 Jahren leben und wirken Mitglieder einer päpstlich anerkannten Ordensgemeinschaft in Haus Assen. Nun ist es doch kein alltäglicher Vorgang, dass aus einem Adelswohnsitz ein „Kloster“ wird. Der folgende chronologische Überblick soll Ihnen einen kleinen Einblick in die jüngere Geschichte von Haus Assen geben.

1988

Die Gemeinschaft der Diener Jesu und Mariens (SJM) wird gegründet. Die ersten Mitglieder kommen alle aus der der Katholischen Pfadfinderschaft Europas  (KPE). Einer der Schwerpunkte der jungen Gemeinschaft ist die Jugendarbeit. Gründer der Ordensgemeinschaft ist P. Andreas Hönisch, der zugleich auch Mitgründer und langjähriger Bundeskurat der KPE ist.

1991

Johanna Gräfin von Westphalen (1936-2016), Tochter von Christoph Bernhard Graf von Galen, wird Protektorin der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. 22 Jahre lang unterstützt sie auf vielfältige Art und Weise die Arbeit der KPE. Trotz einer umfangreichen Tätigkeit vor allem im Lebensschutz nimmt sie regelmäßig an Veranstaltungen der Pfadfinder teil. Immer wieder finden auch Sommerlager der Pfadfinder auf ihrem Wasserschloss Laer in Meschede statt.

1997

Durch Vermittlung von Gräfin von Westphalen lernt Christoph Bernhard Graf von Galen P. Andreas Hönisch kennen. Christoph Bernhard selbst sprach später in einem Interview mit Günter Beaugrand darüber: „Schließlich kam ich durch meine Tochter Johanna, die Gräfin von Westphalen, in Kontakt mit der Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae, einer Ordensgemeinschaft, die mir bis dahin nicht bekannt war, deren Aufgaben und Ziele mich jedoch beeindruckten, auch deshalb, weil sie in vieler Hinsicht meiner eigenen Auffassung entsprachen.“ Seine erste Begegnungen mit P. Hönisch beschreibt er so: „Als ich dann den Gründer des Ordens, Pater Andreas Hönisch, kennenlernte, konnte ich mich von der Geradlinigkeit und Konsequenz seines Denkens, von seiner Treue zu Kirche und Papst und seinem Engagement für eine christliche Erziehung junger Menschen überzeugen.“ [entnommen „Ein Leben im XX. Jahrhundert“ von Günter Beaugrand]

1998

Raphael v. Canstein beginnt mit den Umbaumaßnahmen, die für den Betrieb eines Internates in Haus Assen notwendig sind. Mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer gelingt es, die notwendigen Arbeiten erfolgreich zu Ende zu führen.

2001

Das Kolleg Kardinal von Galen wird eröffnet. Im Herbst ziehen die ersten acht Jungen in Assen ein. Die Schüler besuchen Realschule und Gymnasien in der näheren Umgebung. Mit einem Schlag ist aus dem altehrwürdigen Haus Assen eine „Jungenburg“ geworden. Graf Christoph Bernhard von Galen, mittlerweile fast 95 Jahre alt, bewohnt weiterhin den vorderen Trakt des Hauses und nimmt regen Anteil an der Entwicklung des Internates.

2002

Am 1. September verstirbt Christoph Bernhard Graf von Galen im Krankenhaus in Hamm. Sein Leichnam wird in der Schlosskapelle in Assen aufgebahrt. Seine letzte Ruhestätte findet er in der Abteikirche in Dinklage neben seiner Frau Sophie von Galen.

2013

Nachdem der Diözesanbischof von Münster, Dr. Felix Genn, seine Zustimmung zur Errichtung einer Niederlassung der Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae in Haus Assen gegeben hat, wird am 22. Februar 2013 Haus Assen als kanonisches Haus der Gemeinschaft errichtet. Haus Assen ist damit eine offizielle Niederlassung der SJM. Dies ist für Haus Assen ein wichtiger Schritt. Bislang lebten und arbeiteten die Ordensleute mit Erlaubnis des Bischofs privat in Assen, nun ist mit der Errichtung durch den Ordensgeneral P. Anton Bentlage Haus Assen eine bleibende und von der Kirche ausdrücklich gut geheißene ordenseigene Wirkungsstätte geworden.

2016

Zum Schuljahresende wird das Kolleg Kardinal von Galen geschlossen. Die dauerhaft niedrigen Schülerzahlen rechtfertigen einen weiteren Bestand von Haus Assen als Internat nicht. Stattdessen soll aus dem Wasserschloss eine Heimat für Jugendliche und Familien werden: das „Geistliche Zentrum Kardinal von Galen“ entsteht.

2017/18

In einem ersten Bauabschnitt wird der frühere „Grafentrakt“ umgebaut. Hier entsteht die sogenannte Klausur, also der Wohnbereich der Ordensleute. In einem geistlichen Zentrum, in dem häufig Veranstaltungen verschiedenster Art stattfinden soll, ist es unbedingt notwendig, dass es einen Rückzugsbereich gibt.

2018

Im März des Jahres wird das Noviziat, das bislang im Mutterhaus in Blindenmarkt in Niederösterreich beheimatet war, nach Assen verlegt. Die ersten vier Novizen beziehen die inzwischen fertiggestellten Zimmer in der Klausur. Mit dem Noviziat wird aus einem geistlichen Haus, in dem Priester und Brüder leben und arbeiten, ein Ordenshaus im engeren Sinn. Durch den klar strukturieren Tagesplan der Novizen zieht eine geistliche Atmosphäre in Haus Assen ein. Die gemeinsamen Gebetszeiten prägen den Tagesablauf. Auch unsere Gäste im geistlichen Zentrums erleben diese Atmosphäre und wissen sie zu schätzen.

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„Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“ Mutter Teresa

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